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In den Wäldern
#1
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Hilfe für Wintermaroni


Nachdem Il Thaar die verwüstete Gegend der Valgarder sah und auch mit Wintermaroni sprach und im seine Hilfe anbot begab er sich zur Enklave um dort Mila und ihre Freunde nach Hilfe und Unterstützung zu fragen um Wintermaroni zu unterstützen anschließend schickte er gefiederte Boten aus um jene Druiden um Hilfe zu bitten die er kannte und so flogen sie in alle Richtungen los um die verschwundenen zu suchen , Camino , Zacharias , Findriel , Maria und zu etlichen weiteren um sie um Hilfe zu bitten .


Mal sehn wer dem Ruf folgt
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#2

Als Mitglied der Enklave hört Cla'ali von dem Hilfgesuch. So nicht nur Druiden gebraucht wurden, konnte sie vielleicht auch helfen. Immerhin wollte sie nach fragen um was es geht und ihre Hilfe an bieten.
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#3

Fin war weit entfernt ... dennoch erreichte ihn das Hilfegesuch, naja wenigstens indirekt ... in seiner Reverie. Und so setzte sich sein Unterbewusstsein durch, dass einige Freunde seine Hilfe brauchen könnten. Und als er das nächste Mal eine Wette mit Aspgag abgeschlossen hatte, ob er sich trauen würde durch das Portal zu gehen, was sie gefunden hatten verschob er zwei Runen am Portal und schritt dann hindurch, Dieses brachte ihn ...

direkt in einen Tümpel in Elboria , in dem er nun völlig durchnässt und verwirrt stand und sich umschaute.
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#4

Fin traf auf Ilthaar, der ihm Wintermaroni vorstellen wollte. Außerdem hatte er wohl auch eine Nachricht für den Hüter, der nach Fins Vorstellung wohl ein alter Druide mit dem Geruch von gerösteten Nüssen sein musste. Um so verwunderter war er als er dann vor einem Baumhirten stand, einem jener Wesen, welche unter dem persönlichen Schutz eines seiner Freunde stehen. Es dauerte etwas bis Fin verstand, worum es überhaupt genau ging.

Scheinbar gab es einen alten Baumhirten, der den Hof verließ, um auf Amdir den Sterblichen eine Chance zu geben. Doch leider gab es solche, die ihm nichts Gutes wollten. Sie griffen ihn an, folterten ihn, versuchten ihn seiner Macht zu berauben in Form seines Harzes (nach Fins Auffassung und Weltbild das Chi des alten Wesens). Eine Axt wurd in ihn geschlagen, was dieses Chi zu einem Großteil verdarb. Fin war klar, dass das ein etwas wirrer Gedanke war, schließlich konnte man die Lebensenergie nicht verderben, auch wenn es möglich wäre das Wesen selbst zu schädigen. Jedenfalls war das traurige Ende vom Lied, dass sich die Axt mit dem Baumhirten verband und er zu Aschewandler wurde. Mit seiner letzten Kraft setzte er sein Chi ein. um Wunden des Landes, welche die Sterblichen zu verantworten hatten zu heilen. Inzwischen war der alte Baumhirte gestorben und es waren die letzten Reste dieses Harzes gestohlen worden. Ilthaar und Wintermaroni waren der festen Überzeugung, dass es von den Einwohnern Valgards gestohlen worden war ... auch wenn diese bestritten etwas damit zu tun zu haben. Es wirkte einfach so, als wäre ein Kampf kaum noch zu vermeiden, eine Tatsache mit der Fin sich, zumindest noch nicht, abfinden wollte. Die Einwohner Valgards waren wohl zuvor in Valvec zuhause gewesen, scheinbar war Valvec während Fins längerer Abwesenheit zerstört worden.

Fin, der festen Überzeugung, dass es ihm mit einem Ritus der Auffindung möglich sein würde den Aufenthaltsort der gestohlenen Lebenskraft herauszufinden, schlug dies vor. Natürlich würde er dafür einiges benötigen. Ein jedes der fünf Elemente wäre nötig. Zuvor fassten Ilthaar und Fin aber noch den Entschluss die Grabstätte des Baumhirten aufzusuchen. So machten sich die beiden auf den Weg und stellten fest, dass auf dem Weg dorthin zwar Plätze neuen Lebens entstanden waren, aber es gab auch Stellen, an denen die Wunden des Landes so tief gingen, dass es den beiden Druiden schauderte.

Schließlich erreichten die beiden aber die Überreste des alten Baumhirten, die schon von weitem an der Küste liegend zu sehen waren. So näherten sie sich langsam, nur um festzustellen, dass da jemand sein Revier aufgeschlagen hatte. Zuerst war nur ein Schrei zu hören, doch kurz darauf sahen sie den Eulenbär, der auf sie zuhielt. Die beiden Druiden versuchten den Eulenbär zu beruhigen und ihre Anwesenheit an diesem Ort zu erklären ... mit mässigem Erfolg. Zwar konnten sie die Kreatur etwas beruhigen, dass sie nicht sofort angriff, aber als Fin dann darum bat, vom Baumhirten, nach dessen Erlaubnis (wenn er sie geben würde), ein Stück seiner Rinde zu nehmen wurde der Eulenbär wieder extrem wütend und ging weiter auf sie los. Fin, der sich gesetzte hatte, um noch deutlicher zu zeigen, dass sie keine Bedrohung wären meinte dann wenn er sie angreifen würde, würde er gehen. Ilthaar holte noch eine Flöte hervor und spielte auf ihr, was den Eulenbär kurz wieder etwas beruhigte, zwar schien ihm die Musik zu gefallen, aber scheinbar traf Ilthaar nicht das richtige Lied. Als der Eulenbär angriff verfehlte er Ilthaar, aber der am Boden sitzende Fin, der auch keine Anstalten machte auszuweichen, wurde voll von der Pranke erwischt und einige Meter weggeschleudert, wo er schwer verwundet liegen blieb. Unter starken Schmerzen stoppte Fin mit einem größeren Heilzauber zumindest die Blutung während Ilthar den Eulenbär mit einem Verstricken-Zauber daran hinderte weiter auf die beiden loszugehen. Um ihm zu zeigen, dass sie keine Feinde waren befreite Ilthaar den Eulenbär nun von den ihn umschlingenden Ranken während er weiter versuchte ihn zu beruhigen. Nachdem er einen Apfel von Ilthaar verschmäht hatte war er doch begeisterter bei der Rehkeule, die Ilthaar hervorzog und ihm gab, das Ganze ohne dabei seine Hand zu verlieren. Mit einem Krug Honig schaffte Ilthaar schließlich auch den Eulenbär soweit abzulenken, dass er sich näher an den Leichnahm des Baumhirten annähern konnte. Fin blieb derweil auf Abstand ... vor allem, weil er ja auch gesagt hatte er würde gehen, wenn der Eulenbär ihn angreift. Schließlich war es ja auch sein Revier und das war etwas, das Fin verstand ... sie waren die Eindringlinge und der Eulenbär verteidigte nur dass was ihm wichtig war. Außerdem war das letzte Brett, was er in der Art hatte verpasst bekommen vor langer Zeit von Camio ausgeteilt worden. Der Eulenbär hatte echt Schmackes in den Schlag gelegt. Das reizte Fin und er sagte dem Eulenbären wenn er wieder fit wäre würde er zurückkommen und dann würden die beiden ausfechten können, wer von beiden der Stärkere sei. Eine Form von Wettstreit, den Fin auch Camio gegenüber öfters ausgeübt hatte. Einen Moment vermisste er seinen großen Bruder noch umso mehr. Und so wartete Fin, dass Ilthaar zu ihm zurückkehren würde. ((Was er genau getan hat bekam ich leider nicht mit, konnte nur die Texte der SL lesen, war dafür wohl zu weit weg.))

Als er wieder bei ihm war gab Ilthaar Fin ein Stück der Rinde. Das würde helfen. Element Holz war besorgt, sogar besonders gut, da es eine direkte Verbindung zu dem Baumhirten hatte. Das würde bei Ritus sicher helfen. Also fehlten nur noch die anderen 4 Elemente. Für das Feuer wollte er eine Schale mit Öl besorgen, das Wasser würde eine Phiole des Quellwassers aus der Calaneth werden, die Erde ein Lehmklumpen aus der Nähe des 'Grabmahls' des Baumhirten. Fin hatte an der Küste dort schon früher Lehm gefunden. Das Metall schließlich würde er bei den Zwergen besorgen ... ein Erzklumpen. Aber das war alles noch Zukunftsmusik. Aber das Holz war bereits beschafft.

Auf dem Weg zurück überlegten die beiden Druiden noch, wieso die Leute aus Valgard nicht aus Stein bauten, schließlich war Fin in Valvec gewesen und da war alles aus Stein. Jedenfalls waren sie sich einig, dass ,sollten sie tatsächlich das Harz entwendet haben, sie definitiv kein Holz mehr auf dieser Insel schlagen können würden, ohne den Zorn der Druiden und der Natur zu spüren zu bekommen. Fin würde auch versuchen noch mit Ulfric zu reden. Als Valvec noch stand war er dort Stadthalter oder so gewesen. Vielleicht würde er etwas wissen oder helfen können. Dann beschlossen die Druiden sich aber erst einmal auszuruhen, Fin jedenfalls zog es in die Calaneth, wo er sich schließlich als Wolf zur Ruhe legte.
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#5

Inzwischen waren Findriel und Ilthaar fleißig gewesen und hatten auch die anderen Opfergaben für den Ritus des Auffindens besorgt. Diese waren jetzt endlich vollständig für alle 5 Elemente.

Erde: Ein Klumpen Lehm, den Findriel vor den Toren von Elboria aus dem Boden geholt hat

Feuer: Eine kleine Feuerschale mit brennbarem Öl

Wasser: Eine Phiole gefüllt mir Wasser der Quelle aus der Calaneth

Holz: Das Stück Rinde mit einem kleinen Rest Harz, das Ilthaar am Grab des Baumhirten mitgenommen hatte

Metall: Ein Brocken Kupfererz aus der Dachshöhle vor Elboria

Inzwischen waren sie auch an dem Platz gewesen, an dem der Ritus stattfinden sollte. Da Findriel lange weg war wollte er sich vergewissern, dass der Ort noch dafür geeignet wäre. Und so bereitete er sich mental darauf vor, den Ritus durchzuführen und ein geeignetes Wetter - möglichst windig, um die Verbindung zu den Windgeistern zu stärken - abzuwarten.
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#6

Etliche Stunden vor Dem Beginn des Rituals zog sich Ilthaar in den Druidenkreis zurück um seine Kräfte zu sammeln umgeben von etlichen Tieren Medetierte er dort es schien als ob einige der Tiere ihm ihre Kraft zu verfügung stellen wollten , Ein Panter hatte seinen Kopf auf seinen Schos gelegt , ein weiterer lag hinter ihm dicht an ihn gepresst und nur der leichte wind der die Blätter bewegte und das Plätschern des Wassers war zu hören
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#7

Fin war doch ein wenig nervös. Nachdem Ilthaar und er die 'Gaben' für das Ritual besorgt hatten war auch endlich ein wenig mehr Wind vorhanden, ein für Fin ideales Wetter für den Ritus des Auffindens. So begann er im Beisein Ilthaars damit zuerst einmal den in seinem Zirkel üblichen Kontrollzyklus zu erschaffen. Neben den beiden Druiden waren auch noch einige Tiere anwesend, die neugierig das geschehen beobachteten.

Er legte die Holzschale mit einem kleinen Teil der Baumrinde Herbstkrones mit kleinem Teil anhaftenden Harzes.
Dann begann er wie immer im Norden mit dem Feuer und legte dort die Feuerschalen mit dem Öl nieder und entzündete es.
"Feuer lässt das Metall schmelzen … ich bitte dich schenke mir deine Kraft"
Dann zog er in der Reihenfolge:



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mit dem Speer die Linie in Richtung Metall, legte dort den Erzklumpen nieder.
"Eine Axt gefertigt aus dem Metall dieses Erzes spaltet das Holz … ich bitte dich schenke mir deine Kraft"
So ging er nach und nach die anderen Punkte des Pentagramms ab. Als nächstes folgte das Holz, bei dem er das restliche Stück der Baumrinde Herbstkrones niederlegte.
"Bäume und Pflanzen entziehen der Erde einen Teil ihrer Kraft um sich zu nähren. Wurzeln halten dafür die Erde zusammen … ich bitte dich schenke mir deine Kraft "
Weiter zur Erde, wo er den Lehmklumpen niederlegte.
"Die Erde hält das Wasser zurück … ich bitte dich schenke mir deine Kraft."
Am Punkt des Wassers legte er schliesslich die Schale frichen Quellwasers nieder.
"Wasser löscht das Feuer … ich bitte dich schenke mir deine Kraft."
Dann zog er den Kreis fertig zurück zum Feuer und legte seinen Speer und seine Kleidung ausserhalb des Kreises ab. Dann kniete er sich vor die Holzschale, ihm gegenüber der Holzschale setzte sich Ilthaar. Die beiden Druiden schlossen die Augen und konzentrierten sich. Dann begann Fin mit dem Ritus.

"Geister des Windes ich flehe euch an … nehmt diese meine Gaben und überbringt die Nachrichten, die ich an meine Freunde richte."
Dann begann er seine 5 Freunde anzusprechen,

*Sylvan*"Verenestra, Herrin der Windgeister und der Schönheit … ich bitte dich schenke mir dein Gehör. Die Natur steht vor einer grossen Gefahr. Ein törichtes Unterfangen hat das letzte Opfer eines Baumhirten geraubt, seine Lebenskraft, sein Harz, sein Chi. Gib denen die es getan haben die Kraft zu erkennen, dass dies Verhalten Fehlgeleitet war und nur durch die Rückgabe des Harzes gebüsst."

*Druidisch*"Lurue, Herrin über die Heilung der Natur … ich bitte dich schenke mir dein Gehör. Hilf mir die Wunden zu heilen, die diese Tat geschaffen hat, auf das Gleichgewicht und Harmonie wieder herrschen können."

*Druidisch*"Silvanus, weiser Eichvater … ich bitte dich schenke mir dein Gehör. Das Gleichgewicht hier auf Amdir schwebt in großer Gefahr. Orte an denen einst Leben war leiden und sterben. Wir deine Freunde und Hüter ersuchen deine Weisheit um die Wahrheit zu erkennen und den Ort zu finden, der die verlorene Lebenskraft birgt. "

*Sylvan*"Squelaiche, bester Freund, Herr des Chaos und der Tricks … ich bitte dich schenke mir dein Gehör. Hilf mir den Dieben das Chaos zu bringen, auf dass sie nicht bemerken, wie wir das Unrecht Recht machen und diese Lebenskraft zurückholen."

*Sylvan*"Emmantiensien, weisester aller Baumhirten und Herr über die natürliche Magie … ich bitte dich schenke mir dein Gehör. Einer der deinen … Herbstkrone … hat mit einem letzten Opfer versucht die Wunden des Landes zu heilen. Er gab seine letzte Lebenskraft um dies zu erreichen. Hilf uns, dass dies sein Opfer nicht umsonst gewesen sei."

"Ich flehe auch alle an, meine Freunde, helft uns dieses Harz wiederzufinden und zurückzuerlangen, auf dass sein letzter Wunsch geehrt werden kann und das Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Ich hoffe ihr erhört mein Flehen. Meine Unterstützung habt ihr, hattet ihr und werdet ihr auch in Zukunft immer haben, das ist der Schwur den ich euch gab, euch allen, meinen Freunden ... unseren Freunden. Ich bitte euch, schickt die euren los, lasst sie ihre Augen nutzen, ihre Kraft, ihre Gefühle, um mit dem Hinweis dieses Stückes Rinde mit etwas anhaftender Lebenskraft die restliche aufzuspüren."

Dann lauschte er ein wenig in den Wind hinein, der die beiden Druiden und auch Cla'ali, die sich inzwischen dazugesellt hatte umwehte. Fin genoss den zwar kühlen aber nicht frostigen Wind auf seiner Haut und harrte der Dinge die da kommen würden. Er gab etwas seiner Lebenskraft in den Boden ab. Ilthaar tat es ihm gleich und einen Moment später geschah es. Auch Cla'ali gesellte sich dabei hinzu.

Zuerst loderte die Flamme in der Feuerschale auf, es wirkte als wäre sie lebendig geworden wie eine Schlange aus Feuer. In fabelhaftem Bogen umschwirrte sie die drei Elfen, wärmt und erhellt den Abend. Ehe sie sich zum Metallerz fortschlängelt. Glühend und gleißend schmilzt die Gabe des Metalls, um in sich windenden, ringelnden Formen weiterzuwandern.
Weiterhin von Flammenzungen umgarnt verbleibt das geschmolzene Metall wie ein Kreis in der Luft. Aus dem Rindenstück des Baumhirten Herbstkrone wächst ein dürrer, aber von blau-silbrigen Adern durchzogener Wurzelstrang, der sich in das feurige Erz versenkt. Und trinkt.
Immer voller und satter wird das Holz, ehe die Wurzel sich aus ihrer Schale löst, fortwächst in das lehmige Erdreich. Weiterhin umwirbeln die Elemente dabei den Kreis der drei Spitzohren. Alles sich vermischend, durchmischend, durchtränkend. Reiche Erde, satter Baum, erneuerndes Feuer. Endlich wirbelt alles in einer Spirale auf, als die lehmige Erde in Klumpen aufsteigt, sich in den Tanz der Elemente fügt und alles beginnt mit zunehmender Geschwindigkeit zu kreisen. Und mit einem WUSCHHHHHHHH sammelt sich alles in der Schale mit Wasser. Mehr und mehr nimmt sie auf, viel mehr als darin Platz haben dürfte. Ehe der Spuk endet und nur die Oberfläche der Wasserschale silbrig glänzt und strahlt.

Damit kehrt dann langsam wieder Stille ein. Die Tiere, welche dem Ritus beiwohnten, schauen noch einen Moment andächtig zu dem Ergebnis. Ehe sie langsam ins Unterholz verschwinden.

Fin dankte seinen Freunden. Offenbar war ihre Bitte erhöht worden. Mit einer Freudenträne, die langsam seine Wange herunterlief und leicht zittrigen beinen erhob er sich langsam und ging auf die Schale zu und sah hinein.
Nach und nach wich der silberne Schimmer auf der Wasseroberfläche einem Bild.Zuerst sieht er einen wirbelnden Nebel. Je länger er darin jedoch den Blick schweifen lässt, klärt sich das Bild auf und gibt einen steinern Raum preis. Geschnittener Fels. Eine Festung? Eine Burg? Fackeln lecken über die Wände. Man erahnt Kostbarkeit der Zivilisation. Goldkoffer, Geschmeide. Wertvolle Waffen. Aber das Bild kreist um Fässer. Selber unscheinbar, aber im Raum doch sehr zentral aufgestellt. An den Wänden sind Banner zu erahnen. Rot und Schwarz.
Inzwischen gesellten sich Ilthaar und Cla'ali hinzu, die die Banner wiedererkennen konnten. Es handelte sich um die Banner Valgards. Wütend mussten sie so feststellen, dass sie offensichtlich wirklich dreist belogen worden waren. Auch wenn sich die Überraschung bei Ilthaar und Cla'ali in Grenzen hielt, Fin für seinen Teil war schwer enttäuscht von der Tatsache, aber dennoch sehr erleichtert, dass Almeras nicht recht damit hatte das das Harz bereits verloren wäre. Das Bild wechselte dann noch zu einem weiteren Gebäude, dass sie aber nur von außen sahen, eines mit Baugerüsten und schließlich und endlich sahen sie den Tempel des Tyrannos, der dort errichtet worden war. Diese Bilder wiederholten sich nochmals. Als Fin dann den Blick abwendete, endete die 'Vision'.

Fin legte seine Kleidung wieder an. Dann vergrub er den entstandenen 'Elementklumpen' noch nahe des Druidenkreises. Fins Glaube beinhaltet eben die Wiedergeburt, nicht den von den meisten verfolgten Glauben bei ihren Göttern einzukehren. Und so hoffte der grünhaarige Druide darauf, dass die Reste des Harzes, die an der Rinde, die ein Teil dessen geworden war zu einem neuen Leben, ja vielleicht sogar einem neuen Herbstkrone werden würde. Nachdem er vergraben war goss er ihn noch mit etwas Wasser aus dem nahen Wasserfall.

Die drei Elfen entschlossen das was sie erfahren hatten an Wintermaroni weiterzugeben, bevor sie sich überlegen wollten, was es nun zu unternehmen galt. Und so machten sich ein großer Wolf und ein mit leicht grünlichem Schimmer befellter, weißer Schreckenstiger mit einer auf ihm reitdenden Cla'ali auf zu Wintermaroni.
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#8

Bei ihm angekommen wurden sie von Wintermaroni empfangen, Cla'ali stellte sich ihm vor und dann wollten sie berichten, was sie erfahren hatten und die Gedanken zum weiteren Vorgehen äußern, bzw. besprechen.

Fin berichtete also, dass die Leute aus Valgard scheinbar dreist gelogen hatten, als sie vorgaben nichts über den Verbleib des Harzes oder dessen Diebstahl zu wissen. In diesem Moment war die Wut Ilthaars und auch Wintermaronis durchaus spürbar. Der Baumhirte war zwar nicht überrascht darüber, er hatte bereits damit gerechnet, aber dennoch entlud sich sein Zorn mit einem Aufstampfen, dass die Erde in der Umgebung zum Beben brachte. Fin hingegen war eher enttäuscht als wütend. Einmal mehr wurden Lügen hinzugezogen, um Vorteile für sich zu schaffen und den Konsequenzen des eigenen Handelns aus dem Wege zu gehen. Ein wenig erleichtert war er nur über die Tatsache, dass das Harz nicht, wie Almeras es angenommen hatte bereits vernichtet oder verbraucht war, sondern immer noch, zumindest teilweise vorhanden und zu retten war ... und darüber, dass Ulfric wohl nichts mehr mit diesen Leuten zu tun hatte.

Bevor sie überlegten, was nun zu tun wäre wollte Fin Wintermaroni aber noch über die Geschehnisse im Berg Telodur berichten und der Berg nun unter den Zuständen dort litt, auch wenn er an sich damit rechnete, dass dies Wintermaroni nicht entgangen war.

Nun überlegten sie wie sie vorzugehen gedachten. Im Grunde genommen waren sich alle einig, dass eine direkte Konfrontation bestenfalls in einem Kampf und schlimmstenfalls in einer Racheaktion enden würde, in deren Verlauf das Harz zerstört werden würde. Ein heimlicheres Vorgehen wäre besser. Cla'ali als erfahrene Späherin wäre sicherlich leise und unauffällig genug, um etwas herauszukriegen, Ilthaar hatte auch so seine Möglichkeiten unauffällig zu spähen. Naja, und Fin hatte sich sowieso längst damit abgefunden alles andere als unauffällig zu sein. So beschlossen sie gemeinsam, erst einmal weitere Informationen auszuspähen.
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#9

Findriel hatte lange Zeit schon das Stückchen geborgener Rinde behütet, bewahrt, begluckt. Angefangen beim Gießen mit reichem Wasser des blauen Arms über Nährstoffaufbereitung des Bodens, Pflanzenwachstumsschübe des Fleckchen Grundes und weiteres Pipapo.
Zu seiner anfänglichen Enttäuschung geschah auch nichts. Er spürte kein Leben zurückkehren. Das beklemmende Gefühl, dass der bekannte Zyklus von Sterben und Leben durchbrochen war, nagte an dem feenfreudigen Elfengemüt.

Und doch … Monde waren ins Land gezogen. Kriege waren in diesen Stunden ausgefochten worden und wieder zur Ruhe gekommen. Aus Frühling wurde Sommer. Irgendwann würde es wieder herbsten.
Während die Elfluenza das Hehre Volk begann dahinzuraffen, zeigte sich ein erster Keimling an der von Findriel gepflegten Stelle.
Womöglich war er grade unterwegs, suchte nach Antworten, nach Zutaten für die Reinigung des Tyrannos' Fleckes. Aber es war da. Ein erstes Zeichen des Lebens. Leben aus dem von magischem Harz durchzogenen Stückchen Rinde.

Ab da ging es rasant. Aus Keimling erwuchs Borke und dazu gehöriges Gehölz. Ein Arm schob sich aus der Erde ehe binnen eines Zehntags sich ein kleiner, etwa Zwerg großer Waldwaid aus der Erde grub, samt hölzerner Keule und Schild.

[Bild: Wood_woad-5e.jpg]

Die kastanienbraunen Glühaugen sichteten die Umgebung. Knarzend und schabend machte das Wesen seine Schritte. Es war kein Baumhirte, keine Reinstallation des verlorenen Sohnes. Verloren hieß verloren.
Aber es hieß nicht immer, dass es nicht weiterging.
Ein neuer, kleinerer Wächter der Wälder hatte sich aus seinem Blumenbett erhoben.

Je nachdem ob Findriel ihm eine Aufgabe geben würde oder ihn in Freizeit ziehen ließ, entschied sich das kommende Schicksal des jungen Setzlings.
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#10

Amadahy hatte es als Erste bemerkt. Die frei lebende Wolfsfähe, die sich Findriel als Begleiterin angeschlossen hatte hatte den Ort, den Fin auserkoren hatte im Auge behalten. Es schien Fin wichtig zu sein und da sie sowieso die Calaneth als ihr Zuhause auf Amdir sah, war es für die neugierige Wölfin kein Problem, immer mal nach dem vermeintlichen 'Setzling' zu sehen. Zumal der Ort ja in direkter Nähe zum Wasserfall lag, den sie ebenso mochte wie Fin auch. Der Ort erinnerte die beiden eben doch ein wenig an ihre Heimat in Kara-Tur, den Ort wo ein fast hundert Schritt hoher Wasserfall in etlichen Kaskaden nach unten stürzt, um dann den Fenghsentsu mit Wasser zu speisen.

Nachts war immer zwischendurch in der Calaneth das Heulen der Wölfin zu hören. Zudem schlief sie nun dort in der Nähe.

Nach einigen Tagen ließ sich auch Fin dort blicken. Jeden Tag war nicht möglich zur Zeit, da ihn tatsächlich auch andere Aufgaben beschäftigten. Als er sah, dass dort nun endlich etwas wuchs war er nicht nur unsagbar erleichtert, sondern zudem auch wirklich froh. Und so verbrachte er dort Zeit und versuchte eine Kommunikation zu starten. Er sprach auf Sylvan und Druidisch, nutzte sonst auch die Möglichkeit eines 'Mit Pflanzen sprechen'-Zaubers. Selbst wenn es derzeit eine recht einseitiges Gespräch war bremste das den grünhaarigen Elfen nicht. Das hatte ihn damals als Camio in Tiefschlaf war auch nicht gebremst. Er sprach über alles Mögliche ... die Pflanzen die er zusammen mit Ilthaar, Naivan, Roan & Wu für die Reinigung suchte, über die seltsame Krankheit, die Amdir befallen hatte, über Wintermaroni, das was er von Herbstkrone wusste und ob nach den beiden Namen für die Baumhirten Herbstkrone und Wintermaroni nun nicht etwas mit Frühling passend wäre und ob dem Pflanzenwesen der Name Frühlingserwachen gefallen würde.

Er erzählte ihm von Ennantiensien, dem Herren und Hüter aller Baumhirten im Feenreich und von seinen anderen Freunden am Feenhof. Er erzählte ihm von Camio, seinem grossen Bruder und wie sehr er ihn vermisste und von seiner Heimat. Auch von dem Druidenzirkel hier in der Calaneth wurde berichtet, auch wenn er sich nicht sicher war, wen es dort noch von gab hier auf Amdir und wie wichtig es war die Natur dort am Leben zu erhalten. Und so verbrachte er einiges an Zeit dort und berichtete eine Menge, was durch zwischenzeitliches Husten unterbrochen wurde.

Svanya Kren - Klerikerin, Feldscherin und Draconi
Findriel Silvanis - grüner Druide und Feenfreund

Wer den Himmel auf Erden sucht hat im Erdkundeunterricht gepennt.
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